Wie aus zwei Freunden, einer Reise und einem Holzbackofen
eine mobile Pizzeria für ganz Bayern wurde.
Manche Geschichten beginnen mit einem Businessplan, einem Investor oder einer Marktanalyse. Die Geschichte von Bene Pizza beginnt mit zwei Freunden aus Benediktbeuern, einem kleinen Ort im bayerischen Voralpenland, die eine gemeinsame Leidenschaft teilen: gutes Essen, ehrliche Zutaten und die Überzeugung, dass die schönsten Abende unter freiem Himmel stattfinden.
Christoph und Michael kennen sich seit Jahren. Beide sind in Benediktbeuern aufgewachsen, beide teilen die Liebe zur mediterranen Küche. Was als gemeinsames Kochen für Freunde und Familie begann, wurde schnell zu mehr als einem Hobby. Die Frage war nie, ob sie etwas Eigenes starten würden — sondern wann.
Der Wendepunkt kam mit einer Reise nach Neapel — der Wiege der Pizza. Dort, in den engen Gassen der Altstadt, zwischen jahrhundertealten Pizzerien und dem Duft von verkohltem Holz und San-Marzano-Tomaten, lernten Christoph und Michael von einem echten Pizzaiolo, was neapolitanische Pizza wirklich ausmacht.
Es geht nicht um ausgefallene Toppings oder spektakuläre Präsentation. Es geht um den Teig. Um die Geduld, ihn vier Tage reifen zu lassen. Um das Gefühl in den Händen, wenn man ihn formt. Um die Hitze des Holzofens, die in 60 Sekunden aus einem einfachen Teigfladen ein Kunstwerk macht. Diese Lektion haben sie mit nach Hause genommen — nach Bayern, in die Berge, weit weg von Neapel und doch ganz nah an dem, was sie dort gelernt haben.
Der Name war schnell gefunden — und er könnte nicht passender sein. Bene steht für Benediktbeuern, den Heimatort der beiden Gründer. Und bene ist Italienisch für „gut". Gutes Essen, aus Benediktbeuern, mit der Seele Neapels. In diesem einen Wort steckt alles, wofür Bene Pizza steht: die Verbindung von bayerischer Heimat und italienischer Leidenschaft.
Mit dem Namen stand auch die Vision fest: keine stationäre Pizzeria, kein Franchise, kein Schnellrestaurant. Sondern eine mobile Holzofen-Küche, die mediterrane Gastlichkeit dorthin bringt, wo gefeiert wird — in Gärten, auf Wiesen, unter Lichterketten und Sternenhimmel. Der Anhänger wurde zum rollenden Herzstück des Unternehmens.
„Zwei Menschen, ein Feuer."
— Bene Pizza
Wer Bene Pizza bei einem Event erlebt, merkt schnell: Hier arbeiten zwei Menschen, die sich perfekt ergänzen. Christoph ist der Gastgeber. Er steht morgens um sechs Uhr auf, um den Teig vorzubereiten. Er begrüßt die Gäste und sorgt dafür, dass jeder sich willkommen fühlt. Wenn die erste Pizza aus dem Ofen kommt und die Gäste staunen — das ist sein Moment.
Michael ist der Besonnene — und derjenige, der das Feuer entfacht. Er steht am Ofen, konzentriert, präzise. Er achtet auf die Qualität jeder einzelnen Zutat, überwacht die Temperatur, dreht jede Pizza im exakt richtigen Moment. Für Michael ist eine Pizza erst dann perfekt, wenn der Rand aufgegangen ist, der Boden die richtige Bräunung hat und der Mozzarella genau den Punkt zwischen geschmolzen und leicht gebräunt erreicht hat. Diese Kombination aus Herzlichkeit und Handwerk — das ist es, was Bene Pizza ausmacht.
Die ersten Events waren kleine Gartenpartys bei Freunden und Familie. Ein Holzbackofen auf einem Anhänger, ein paar Kilo Teig, frische Zutaten vom Wochenmarkt. Doch die Begeisterung sprach sich herum — schnell kamen die ersten Anfragen von Nachbarn, dann von Unternehmen, dann von Veranstaltern aus ganz Bayern.
Heute blicken Christoph und Michael auf über 400 Events zurück. Sie haben auf Hochzeiten in den bayerischen Alpen gekocht, bei Firmenevents für internationale Unternehmen, auf Festivals und Messen. Bei der UEFA EURO 2024 bewirteten sie begeisterte Fußballfans mit authentischer Holzofenpizza. Bei Store-Events für The North Face sorgten sie für mediterranes Flair. Bis zu 250 Gäste versorgen sie heute pro Event — in ganz Bayern und darüber hinaus.
Bene Pizza ist kein Catering-Unternehmen im klassischen Sinne. Es ist eine Einladung. Eine Einladung, den Abend draußen zu verbringen, gemeinsam zu essen, den Duft von Holzfeuer und frischer Pizza zu genießen und für ein paar Stunden die Leichtigkeit des Südens zu spüren — mitten in Bayern.
Was Christoph und Michael antreibt, ist immer noch dasselbe wie am ersten Tag: der Moment, in dem die erste Pizza aus dem Ofen kommt. Die Augen der Gäste, die aufleuchten. Das zufriedene Lächeln nach dem ersten Bissen. Das ist es, wofür sie jeden Morgen aufstehen, den Teig kneten und das Feuer entfachen. Nicht das Essen allein macht den Abend — sondern die Art, wie es zubereitet wird, wie es serviert wird, wie es Menschen zusammenbringt.
„Wir wollen nicht, dass die Leute sagen: Das Essen war gut. Wir wollen, dass sie sagen: Das war der schönste Abend."
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